Silbentrennung „st“
Der Spruch „Trenne nie st, denn es tut ihm weh“ dürfte wohl jedem bekannt sein, und bislang wurde sich auch immer daran gehalten. Dabei handelt es sich dabei um einen alten Brauch aus der Buchmacherzunft. Früher war das „st“ ein Zeichen und deshalb in den alten Gutenberg’schen Lettern untrennbar.
Aber die neue Rechtschreibung besagt, dass jetzt auch eine Trennung von „st“ erlaubt ist. Vielen ist die Silbentrennung bei „am schöns-ten“ zwar ein Greuel, dennoch darf es nach der neuen Deutschen Rechtschreibung so gemacht werden.
Mittlerweile gilt bei vielen „Erlaubt ist, was gefällt“. Demnach kann "st" getrennt werden, wann es recht ist und es muss sich hier an keinen anderen Regeln orientiert werden. Die Regel der Silbentrennung bei Superlativen gilt ebenso auch bei den Fremdwörtern, wie As-trologie, Kas-tagnette oder Akus-tik.
Die Trennung von „st“ ist zwar keine vorgeschriebene Regel, aber es soll sich daran gehalten werden, denn schließlich sollen Texte insgesamt nach der neuen deutschen Rechtschreibung geschrieben sein. Vor allen ist es wichtig, dass nicht der Text aus neuer und alter Rechtschreibung besteht.
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